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Was ist die Intersektionalität?

10. Dez. 2022

Intersektionalität ist die Idee, dass verschiedene Formen der Unterdrückung, wie z.B. Rasse, Geschlecht, Klasse und Sexualität, nicht isoliert voneinander betrachtet werden können, sondern in Wechselwirkung miteinander stehen.

Intersektionalität ist ein wichtiges Konzept, das dazu beiträgt, die unterschiedlichen Erfahrungen von Menschen zu verstehen, die von mehreren marginalisierten Gruppen betroffen sind. Die Theorie der Intersektionalität wurde ursprünglich von der Feministin Kimberlé Crenshaw im Jahr 1989 vorgestellt. Sie argumentierte, dass die Unterschiede in der Erfahrung von Frauen nicht einfach durch Geschlecht, sondern auch durch andere Faktoren wie Rasse, Klasse und andere Merkmale bestimmt werden.


Intersektionalität betont die Komplexität der Identität, das Gefühl der Zugehörigkeit zu mehreren marginalisierten Gruppen und die unterschiedlichen Erfahrungen, die daraus entstehen. Es hilft uns, zu verstehen, dass Menschen aus verschiedenen marginalisierten Gruppen unterschiedliche Anforderungen an die Gesellschaft haben und in unterschiedlichen Kontexten unterschiedlich behandelt werden.


Die Theorie der Intersektionalität ist ein wichtiges Werkzeug, um unterschiedliche Erfahrungen zu verstehen und die Vielfalt der Menschen zu würdigen. Es ermöglicht es uns, über die verschiedenen Faktoren nachzudenken, die Einfluss auf die Erfahrungen einer Person haben, und es hilft uns, eine breitere Perspektive auf Fragen der Gleichstellung zu gewinnen. Es ist wichtig, dass wir uns der Intersektionalität bewusst sind und sie als Werkzeug einsetzen, um eine bessere, vielfältigere Gesellschaft zu schaffen.